Warum traumatische Geburt Spuren hinterlassen kann, wie systemisch-hypnosystemische Begleitung wirkt und weshalb fachliche Netzwerkarbeit ein zentraler Teil meiner Arbeit für die mentale Gesundheit von Müttern ist.

Warum meine Arbeit mehr ist als Begleitung

Warum traumatische Geburt Spuren hinterlassen kann, wie systemisch-hypnosystemische Begleitung wirkt und weshalb fachliche Netzwerkarbeit ein zentraler Teil meiner Arbeit für die mentale Gesundheit von Müttern ist.

Warum meine Arbeit mehr ist als Begleitung – und warum Netzwerkarbeit für mich dazugehört

Es gibt Erfahrungen rund um Schwangerschaft und Geburt, die lassen sich nicht einfach abschütteln.
Manchmal sind sie laut.
Manchmal ganz leise.
Und oft zeigen sie sich erst Wochen oder Monate später – im Körper, im Nervensystem, im inneren Erleben.

Viele Frauen kommen zu mir mit dem Gefühl, dass sie „eigentlich dankbar sein müssten“ – und gleichzeitig spüren sie Unruhe, Angst, Erschöpfung oder Traurigkeit.
Nicht selten nach einer belastenden oder traumatisch erlebten Geburt.
Manchmal auch ohne ein klar benennbares Ereignis.

Meine Arbeit beginnt genau dort.
Bei dem, was da ist – nicht bei dem, was fehlen sollte.

Schwangerschaft und Geburt hinterlassen Spuren

Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit danach sind keine rein medizinischen Ereignisse.
Sie sind tiefgreifende Übergangsphasen, in denen Körper, Psyche, Beziehungserleben und Identität neu organisiert werden.

Gerade nach einer traumatischen Geburt zeigen sich Reaktionen oft zeitverzögert.
Viele Frauen berichten erst später von innerer Alarmbereitschaft, körperlicher Anspannung, emotionaler Taubheit oder dem Gefühl, innerlich nicht richtig angekommen zu sein.

➡️ Lies dazu auch gerne diesen Artikel: „Traumatische Geburt – wenn die Geburt Spuren hinterlässt“

Aus systemischer und hypnosystemischer Perspektive sind diese Reaktionen keine Störung, sondern sinnvolle Antworten des Nervensystems auf Überforderung oder Kontrollverlust.
Der Körper versucht zu schützen – manchmal länger, als es sich angenehm anfühlt.

➡️ Ein weiterer interessanter Artikel von mir zum Thema: „Traumatische Geburt verarbeiten – warum Symptome oft erst später auftreten“ (Fokus: Nervensystem, zeitverzögerte Reaktionen, Körpergedächtnis)

Meine Haltung: ressourcenorientiert, körpernah, lösungsfokussiert

In meiner systemischen und hypnosystemischen Arbeit begleite ich Frauen in der Schwangerschaft, nach der Geburt und im frühen Mama-Sein.
Ich arbeite körperfokussiert, ressourcenorientiert und immer mit dem Blick auf das Nervensystem.

– Symptome werden ernst genommen, nicht bekämpft
– der Körper gilt als wichtiger Informationsgeber
– innere Ressourcen werden nicht erzeugt, sondern wieder zugänglich gemacht
– Veränderung darf sanft und in kleinen Schritten entstehen

Gerade bei Themen wie Ängsten in der Schwangerschaft, traumatisch erlebter Geburt oder dem Wunsch, eine belastende Geburt zu verarbeiten, ist diese Haltung zentral.

➡️ Erfahre mehr über meine Arbeitsweise hier: Über meine Arbeitsweise

Warum fachliche Vernetzung für mich kein Zusatz ist

Meine praktische Arbeit steht nicht losgelöst von fachlichem Austausch.
Ich investiere bewusst Zeit, Energie und finanzielle Ressourcen in Netzwerkarbeit und fachliche Anbindung.

Dazu gehört unter anderem der Austausch mit der International Society for Prenatal and Perinatal Psychology and Medicine.

➡️ siehe dazu auch die Website der ISPPM

Die ISPPM beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit der Bedeutung pränataler und perinataler Erfahrungen für die psychische Gesundheit.
Diese Perspektive fließt direkt in meine Arbeit ein – übersetzt in alltagsnahe, sichere und einordnende Begleitung.

Warum diese Investition den Frauen zugutekommt

Netzwerkarbeit ist für mich kein Prestigeprojekt.
Sie dient den Frauen, die zu mir kommen.

Gerade nach einer traumatischen Geburt zeigen sich Zusammenhänge zwischen Erleben, Nervensystem und späteren Belastungen häufig erst im Wochenbett oder Monate danach.
Nicht selten entwickeln sich depressive Symptome, emotionale Leere oder innere Erschöpfung.

➡️ Lies dazu mehr in diesem Blog-Artikel: „Wochenbettdepression oder Babyblues – wo liegt der Unterschied?“
➡️ Oder auch in diesem Artikel: „Wochenbettdepression erkennen und auffangen“

Fundierte Begleitung entsteht dort, wo Praxis und Fachwissen zusammenkommen.
Wo Nähe genauso Platz hat wie Einordnung.
Und wo Frauen verstehen dürfen: Mein Erleben ergibt Sinn.

Mentale und emotionale Gesundheit von Müttern braucht Verbindung

Ich erlebe täglich, wie entlastend es für Frauen ist zu hören:
Du bist nicht falsch.
Dein Körper reagiert verständlich.
Und du musst damit nicht allein bleiben.

Meine Arbeit ist Beziehungsarbeit.
Und sie ist eingebettet in ein größeres fachliches Feld.

Denn mentale und emotionale Gesundheit von Müttern entsteht nicht im Alleingang.
Sie wächst dort, wo Körperwissen, Beziehung, Fachlichkeit und Vernetzung zusammenkommen.

➡️ Aktuelle Veranstaltungen und Angebote von mir

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