Wochenbettdepression oder Babyblues: Wie kannst du zwischen einer Wochenbettdepression und einem Babyblues unterscheiden. Erfahre, wann du dir professionelle Hilfe suchen solltest, um deine Geburtserfahrung gut zu verarbeiten.

Wochenbettdepression oder Babyblues

Wochenbettdepression oder Babyblues: Wie kannst du zwischen einer Wochenbettdepression und einem Babyblues unterscheiden. Erfahre, wann du dir professionelle Hilfe suchen solltest, um deine Geburtserfahrung gut zu verarbeiten.

Habe ich eine Wochenbettdepression oder bin ich einfach nur erschöpft?

Immer wieder kommen Frauen zu mir, die sich fragen: Ist das noch normale Erschöpfung oder steckt da mehr dahinter? Vielleicht kennst du das: Du bist müde, reizbar, hast das Gefühl, keinen „Puffer“ mehr zu haben, und es wird einfach nicht besser. Die ersten Wochen nach der Geburt sind anstrengend, ja. Aber wenn Lichtblicke fehlen, wenn sich das Dunkel auszubreiten scheint, kann es hilfreich sein, genauer hinzusehen.

Typische Anzeichen einer Wochenbettdepression

Viele Mütter berichten von einer tiefen Erschöpfung, die nicht nur durch Schlafmangel erklärbar ist. Stimmungsschwankungen, Ängste, das Gefühl, nicht genug für das Baby da sein zu können – all das kann Teil des normalen Anpassungsprozesses sein. Doch wenn…

  • anhaltende Traurigkeit oder Gefühllosigkeit
  • Gereiztheit und das Gefühl, keinen „Puffer“ mehr zu haben
  • starke Schuldgefühle und das Empfinden, eine schlechte Mutter zu sein
  • Schlafprobleme, die nicht nur durch das Baby verursacht werden
  • der Eindruck, sich von allem zu entfernen und emotional abgestumpft zu sein
  • oder die Angst, keine Bindung zum Baby aufbauen zu können

 

…immer wieder auftauchen und den Alltag bestimmen, könnte mehr dahinterstecken.

Wann wird es kritisch bzw. wann solltest du dir professionelle Hilfe holen?

Auch das Ausmaß deines Leids ist ein wichtiger Faktor. Wenn Lichtblicke ausbleiben, wenn du das Gefühl hast, dass es sich nicht ändert, sondern gleich belastend bleibt oder sogar bedrückender wird, ist das ein ernstzunehmendes Zeichen. Eine Wochenbettdepression ist mehr als nur ein „Tief“, sie kann den Alltag, die Mutter-Kind-Bindung und das eigene Wohlbefinden massiv beeinträchtigen.

Wie kann systemische Therapie helfen?

In meiner Arbeit als systemische Therapeutin schaue ich nicht nur auf dich allein, sondern auf dein gesamtes Umfeld: deine Rolle als Mutter, deine Beziehungen, deine eigenen Prägungen. Es geht darum, innere Ressourcen zu aktivieren und neue Perspektiven zu finden, ohne Druck oder Schuldgefühle. Denn oft sind es nicht die Mütter, die „versagen“, sondern die Rahmenbedingungen, die es schwer machen. Hier können gezielte Interventionen helfen, wieder mehr Stabilität und Leichtigkeit zu finden sowie mentale Stärke zu entwickeln.

Was kannst du tun?

Falls du dich fragst, ob du vielleicht unter einer Wochenbettdepression leidest, gibt es einen wissenschaftlich fundierten Fragebogen, der dir erste Hinweise geben kann: den Edinburgh Postnatal Depression Scale (EPDS). Ich begleite dich gern dabei, deine Situation besser einzuschätzen und herauszufinden, was du brauchst. Schreib mir, wenn du Fragen hast oder den Fragebogen nutzen möchtest – du musst da nicht alleine durch!

Du bist nicht allein. Es gibt Wege, die Situation zu verändern. Und ich bin gerne an deiner Seite.

Ich biete Beratung für Mütter in Paderborn, um dich u.a. dabei zu unterstützen eine als belastend erlebte Geburtserfahrung zu verarbeiten. Vielleicht hilft dir ein Gespräch, deine Gefühle zu sortieren, neue Impulse zu bekommen und mit Zuversicht in diesen neuen Lebensabschnitt zu starten. Vielleicht magst Du Dich mit anderen Müttern austauschen? Komm in meine „Mama-Austausch-Gruppe“.

Wenn ich dich dabei unterstützen kann, leichter und unbeschwerter zu sein, lass es mich wissen! Buch dir ein kostenloses Gespräch mit mir – ich bin für dich da.

DU WILLST MEHR?

TRAG DICH IN MEINE NEWSLETTER-LISTE EIN UND ERHALTE DIE NEUESTEN TIPPS FÜR MÜTTER & EINLADUNGEN ZU WORKSHOPS!

Wir senden keinen Spam! Erfahre mehr in unserer Datenschutzerklärung.

Datenschutz-Einwilligung
Teile diesen Wissen auf:
Pinterest
fb-share-icon
LinkedIn
Share
Copy link
URL has been copied successfully!

Weitere Artikel

Schwangere Frau, die sorgenvoll vor sich hin blickt
Ängste rund um die Geburt

Angst und Panik in Schwangerschaft und Wochenbett

Viele Frauen erleben während der Schwangerschaft und Stillzeit Gefühle von Angst und sogar Panik – aber ist das normal? Die intensiven körperlichen und emotionalen Veränderungen, verbunden mit der Verantwortung für ein neues Leben, können Unsicherheiten und Ängste auslösen. In diesem Artikel kläre ich, warum solche Gefühle in dieser sensiblen Phase

Weiterlesen »
Alltagstipps

Was tun, wenn nichts mehr geht?

In der heutigen schnelllebigen Welt stehen Mütter oft vor der Herausforderung, Familie, Beruf und persönliche Bedürfnisse unter einen Hut zu bringen. Diese ständige Balanceakt kann zu einer tiefen Erschöpfung führen, die sowohl körperlich als auch emotional belastend ist. Als Mutters ist enorm wichtig, auf sich selbst zu achten und Wege

Weiterlesen »
Babyhände, Elternhände
Alltagstipps

Die häufigsten Krisen nach der Geburt

Die Zeit nach der Geburt ist für viele Eltern eine Mischung aus Freude und Herausforderungen. Häufig treten Krisen wie Wochenbettdepression, Beziehungsstress und eine Identitätskrise auf, da das Leben sich radikal verändert. Unerfüllte Erwartungen können zu Scham und Selbstzweifeln führen, während Müdigkeit und Erschöpfung durch Schlafmangel die Gesundheit belasten. In diesem

Weiterlesen »
gebrochenes Herz
Sternenkind

Hilfe bei Sternenkind

Sternenkind, Schmetterlings- oder Himmelskind – Du hast Dein Kind verloren?
Hier bekommst Du einen Einblick in meine Arbeit mit Frauen und Paaren, die dies erleben mussten.
Das sprechen über das unfassbare fällt oft schwer.
Ich biete Dir Unterstützung.

Weiterlesen »
traumatische Geburt

Traumatische Geburt

In diesem Artikel erfährst du etwas über mögliche Auslöser für eine belastend erlebte Geburt. Wie kommt es, dass du dich so fühlst, wie du dich fühlst?

Weiterlesen »
traumatische Geburt

Wochenbettdepression Männer

Väterliche Wochenbettdepression: Eine postpartale Depression kann auch Väter bzw. Männer betreffen. Zur Zeit geht man von 5% aller Väter aus, die betroffen sind. Die Dunkelziffer liegt – wie immer bei psychischen Belastungen- sehr hoch. Erfahre hier etwas zu den Ursachen und zu Unterstützungsmöglichkeiten.

Weiterlesen »