Frau im Vertrauen, Selbstfürsorge, selbstvertrauen nach traumatischer geburt

Angst im Mamasein- ein Interpretationsversuch

Angst im Mamasein scheint gerade viele Frauen zu beschäftigen. Viele Mütter mit Ängsten bitten mich um Rat. Deshalb möchte ich heute etwas von meinen Gedanken zur Angst erzählen.

Angst als Schutz ???

Sicher hast du ihn schon oft gehört diesen Satz, wenn es um die Angst geht:   “Angst gehört zum Leben dazu. Sie ist dafür da dich zu beschützen….“

Hört sich gut an. Möchte ich glauben. Aber was, wenn sie wirklich vor der Tür steht? Was wenn sie da ist, ohne Einladung? Ganz plötzlich? Wenn sie dafür sorgt, dass du lange darüber nachdenken musst, ob du etwas tust, das vorher selbstverständlich war? Wenn Du Dich plötzlich in immer wieder gedankenverloren wiederfindest? Ohne, dass du eine Ahnung hast, woher sie kommt und warum sie gerade jetzt da ist, macht sie dir das Leben schwer, drückt dich runter …

Angst als Schwester der Veränderung?

„Wenn wir ein Kind haben, begreifen wir, was es bedeutet, wenn dein Herz plötzlich außerhalb von dir schlägt…“ so, oder ähnlich geht ein Spruch den ich sehr passend finde.

Ein Kind hat das Potenzial unser Leben vollkommen umzukrempeln. Das kann wunderschön sein und sich ganz bedrohlich anfühlen. Meist beides gleichzeitig… Und ganz viel dazwischen….

Auf jeden Fall fordert es eine enorme Flexibilität von uns. Und es bedeutet einen Übergang. Einen Übergang von dir als Frau, die als Mutter geboren wird. Von euch als Paar zur Familie.

Und das kann auch Angst machen und dafür sorgen, dass du struggelst. Und vielleicht ist genau das ihr Job. Nicht mehr und nicht weniger.

Der Angst die Hand reichen

Deine Angst als Mama sorgt vielleicht dafür, dass du innehältst, nachdenkst und dich neu sortierst. Das du Fragen bewegst die lauten wie:

Was für eine Mutter möchtest ich sein? Was ist mir wichtig? Was bringe ich mit?

Und indem Du Dich ihr zuwendest, wie einem Gast, der wieder gehen wird, wird sie kleiner, …und…beginnt zu schrumpfen. Hast du das schon erlebt? Wenn du verwundert bemerkst: Ups, hab ich mir schlimmer vorgestellt…“

Mit Unterstützung?

Und manchmal braucht man dafür Unterstützung. Jemanden, der Dich an die Hand nimmt, dafür sorgt, dass Dich der Mut nicht verlässt, der Dir hilft neue Wege zu gehen, auch wenn der Untergrund uneben ist. Damit sie schneller wieder geht. Und damit Du mehr Zeit hast die Mutter zu sein, die Du sein willst. Du musst das nicht allein schaffen!

Wenn Du Unterstützung wünschst, melde Dich, für ein kostenloses Erstgespräch und lass uns schauen, wie ich Dir behilflich sein kann.

Ich arbeite auch online, daher spielt deine Entfernung zu mir keine Rolle😉

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